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Geräucherte Forelle selbst gemacht

Forelle nach Müllerin Art, Forelle nach Hausfrauen Art - wer kennt diese Rezepte nicht? Für den Speisefisch Forelle gibt es zahlreiche Rezepte, bei denen die Forelle gekocht, gebraten, überbacken oder gegrillt wird. Mit den verschiedensten Zutaten entstehen vielfältige neue Möglichkeiten für eine leckere Mahlzeit mit Forelle. Wer aber mal eine andere Zubereitungsart ausprobieren möchte mit der sich das Forellenfleisch nicht nur verarbeiten, sondern veredeln lässt, hier kommt die Lösung: Das Räuchern.

Auch für einen Neulinge im Fischzubereiten ist das Prinzip des Räucherns nicht schwer zu verstehen und mit der richtigen Ausrüstung und der passenden Anleitung problemlos umzusetzen. Wer das Grundprinzip verstanden hat und aufmerksam die Hinweise liest, kann in kürzester Zeit und mit einem geringen Aufwand den eigenen Fisch selber räuchern. Also aufgepasst und weitergelesen, wir zeigen euch wie ihr Forelle räuchert.

Die Vorteile des Räucherns

Die Vorteile des Räucherns
Goldgelb geräuchert und sehr, sehr lecker. Hier kommt die Anleitung, um selber Forelle zu räuchern

Neben einer neuen Zubereitungszeit bietet das Räuchern noch weitere Vorteile. Habt ihr gewusst, dass das Räuchern von Fisch eine der ältesten Konservierungsmethoden der Menschheit ist? Räuchern verlängert die Haltbarkeit und entzieht dem Fisch auf eine sehr sanfte und schonende Art und Weise das Wasser in den Zellen. Dadurch werden zugleich äußerst schmackhafte Resultate erzielt.

Und kreativ kann man beim Räuchern auch werden: Durch individuelle Räuchermischungen und zusätzliche Gewürze können neue Geschmacksrichtungen für den geräucherten Fisch erzielt werden. Da können wir nur sagen, Langeweile für den Gaumen war gestern.

Geräucherte Forelle in wenigen Schritten

Geräucherte Forelle in wenigen Schritten
Für das Räuchern der Forelle werden wenige Zutaten benötigt, dafür wird der Geschmack sehr intensiv. Lecker!

Zum Räuchern von Fisch gibt es verschiedene Möglichkeiten bei den Räucheröfen. Es gibt sie als stationäre Räuchertonne, als klassischen Räucherofen oder sogar schon als portablen Tischräucherofen. Je nach Budget sowie vorhandenem Platz und Möglichkeiten, lässt sich für jeden die passende Räucherstation finden. Das entsprechende Zubehör gibt es schon für wenig Geld einzeln oder als Starter-Set bei professionellen Händlern. Und wer handwerklich auch ein bisschen begabt ist, kann sich sogar einen eigenen Offen mauern.

Unabhängig von der Art des Räucherofens ist der Prozess des Räucherns immer derselbe. Ob stationär oder portabel, Tonne oder ein klassischer Ofen, hier gibt es die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Räuchern von Forelle.

  1. Zuerst müssen die Forelle ausgenommen und die Kiemen unbedingt entfernt werden, da diese sonst beim Räuchern unschöne Flecken auf der Fischhaut hinterlassen. Die Forelle anschließend gründlich unter fließendem Wasser von den Blutresten säubern.
  2. Bevor geräuchert werden kann, muss die Forelle in einer fünf- bis acht-prozentigen Salzlake eingelegt werden. Diese Lake lässt sich mit herkömmlichem Speisesalz (Achtung: kein Nitritpökelsalz verwenden!) einfach und schnell herstellen. Nehmt am besten zwischen 50 bis 80 Gramm Speisesalz auf je einen Liter Wasser. Pro Fischkilo werden dazu rund 1,5 Liter Lake benötigt. Wer sich den Aufwand des Ausrechnens sparen möchte, findet alternativ auch schon fertige Mischungen für eine Lake, die nur noch mit Wasser angerührt werden müssen.
  3. Nach zwölf Stunden in der Lake und einem anschließendem kurzen Trockentupfen ist die Forelle bereit zum Räuchern und kann auf die passenden Haken oder Stangen aufgezogen werden. Für das besonderes Aroma beim Räuchern gibt es zahlreiche Varianten an unterschiedlichen Räucherspänen und Räuchergewürzen, die zusammen das Räuchermehl ergeben. Auch diese können selbst hergestellt oder fertig erworben werden.
  4. Die Dauer des Räucherns umfasst je nach Temperatur einige Stunden. Am Anfang sollte die Forelle dabei kurzzeitig auf circa 110 Grad geräuchert werden, damit potenzielle Keime auch sicher abgetötet werden. Danach wird ein bis zwei Stunden auf rund 90 Grad weiter geräuchert.
  5. Ihr müsst die Forelle natürlich nicht alle fünf Minuten kontrollieren, um zu wissen, ob sie fertig ist. Die fertige, geräucherte Forelle erkennt ihr an einer goldbraunen Färbung und weißen Augen. Außerdem müssen die Schwanz- oder Rückenflosse einem leichten Ziehen problemlos nachgeben und sich vom Körper lösen. Einfach mal ausprobieren, wie es um die Flossen steht, um zu erkennen wie lange die Forellen noch im Ofen geräuchert werden müssen.

Raus aus dem Ofen und rauf auf den Teller! Fertig geräuchert schmeckt die Forelle leicht warm natürlich am besten. Alternativ hält sie sich für einige Tage aber auch im Kühlschrank.

Unser Geheimtipp: Für eine längere Haltbarkeit kann man den abgekühlten Fisch aber auch mit einem Vakuumierer luftdicht und daher haltbar verpacken.

Auf den Punkt gebracht

Wenn ihr nicht immer nur gebratene, gegrillte oder gekochte Forelle essen möchtet, solltet ihr das Räuchern unbedingt einmal selbst ausprobieren. Räucherfisch gilt nicht umsonst als Delikatesse, durch die verschiedenen Mischungen von Räuchermehlen lassen sich ganz neue Geschmacksrichtungen erzielen. Der eigene Räucherfisch aus dem eigenen Räucherofen und dann noch mit einer eigenen Räuchermischung – besser geht es für uns leidenschaftliche Angler nicht.

Wenn ihr schon selbst geräuchert und eigene Erfahrungen beim Räuchern gesammelt habt, verratet uns doch mal eure Tipps und Tricks. Wir sind gespannt und suchen uns in der Zwischenzeit schon mal einen neuen Fisch zum Räuchern.

Euer Team der Angel Domäne