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Angelausrüstung für Einsteiger: Fliegenfischen

Allgemeines zum Fliegenfischen

Das Fliegenfischen ist eine Angelmethode, bei der eine spezielle Fliegenschnur und leichte Fliegenköder verwendet werden. Mit sogenannten Nassfliegen und Trockenfliegen werden Raubfische und Friedfische nachgestellt. Da die „Fliege“ selbst zu leicht ist, wird die Fliegenschnur als Wurfgewicht verwendet, was diese Angelmethode von anderen unterscheidet. Mit einer speziellen Wurftechnik und einer naturgetreuen Köderführung wird der Köder in unterschiedlichen Gewässertiefen angeboten.

Welche Fische werden gefangen

Raubfisch
  • Forelle
  • Äsche
  • Seesaibling
  • Bachsaibling
  • Lachs
  • Barsch
  • Hecht
Friedfische
  • Karpfen
  • Rotauge
  • Döbel
  • Barbe

Die Angelrute und Angelrolle

Beim Fliegenfischen wird die Angelrute in Schnurklassen unterteilt. Die Angelrute selbst ist eine klassische Fliegenrute mit einer Länge von zirka 2,40-2,70m. Bei kleinen Fischen wird eine Fliegenrute der Schnurklasse 5 mit einer Angelrolle derselben Schnurklasse verwendet. Die Schnurklasse 6 reicht bei mittelgroßen Fischen, wie kleine Barsche und Barben, aus. Große Fische, wie der Hecht, liefern bei einer Fliegenrute der Schnurklasse 8 einen langanhaltenden Kampf. Die Angelrolle wird an der Schnurklasse der Fliegenrute angepasst.

Alles auf einen Blick

Angelausrüstung für Einsteiger: Fliegenfischen - Überblick

Die Schnurtypen

  • Die ST (Shooting Taper) ermöglicht Weitwürfe, da der Schusskopf aus einem zirka 8 Meter langen Kopfteil besteht. Diese gibt es in sinkender und schwimmender Ausführung
  • Die DT (Double Taper) ist eine doppelt verjüngte Schnur, die relativ dick ist und zum Ende konich verläuft. Das Umlegen der Schnur auf dem Wasser fällt mit der DT Schnur relativ leicht.
  • Die LL (Leval Line) wird vor allem als Schlusslschnur verwendet, da es eine parallele Fliegenschnur ist.
  • Die TT (Triangel Taper) hat eine stetig abnehmende Verjüngung auf der ganzen Schnur und ist an der Spitze am dünnsten. Dadurch werden eine sanfte Ablage auf dem Wasser und leichtere Rollwürfe ermöglicht.
  • Die WF (Weight Forward) hat den Schwerpunkt im vorderen Teil, der nach einem dickeren Schnurmantel folgt. Der Vorteil bei dieser Schnur ist die Verringerung der Reibung in den Rutenringen beim Auswerfen. Diese Schnur, auch als Keulenschnur bezeichnet, wird als Weitwurfschnur verwendet.

Die Schnurarten

Neben den Schnurtypen unterteilen sich die Fliegenschnüre auch in die Schnurarten. Zum einen gibt es schwimmende (Floating) und sinkende (Sinking) Schnüre. Bei sinkenden Fliegenschnüren werden unterschiedlich schnell sinkende Angelschnüre verwendet. Schwimmende Fliegenschnüre sind nicht nur in der Handhabung leichter, sondern auch für die Einstiegsausrüstung gut geeignet.

Die passenden Köder

  • 1. Kleine Trockenfliegen: Bei kleinen Forellen und andere kleinen Raubfischen
  • 2. Nymphen: Bei kleinen Forellen und andere kleinen Raubfischen
  • 3. Kleine Nymphen: Größere Karpfen
  • 4. Streamer und schwere Nymphen: Große Forellen
  • 5. Große Streamer: Große Hechte

Gut zu wissen!

Beim Fliegenfischen gibt es unterschiedliche Fliegenköder und Fliegenschnüre. Dementsprechend muss die Angelausrüstung auf den Zielfisch, die Witterungsverhältnisse und an das Gewässer angepasst werden.