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Der Rotbarsch

Ein auffälliger Meeresfisch

Der Rotbarsch ist unter anderem in den norwegischen Küstengewässern und in den Fjorden verbreitet. Er unterteilt sich in drei verschieden Arten: Der Tiefsee Rotbarsch (Sebastes norvegicus), der Goldbarsch (Sebastes Mentella) und der kleine Rotbarsch (Sebastes viviparus). Dabei ziehen Meeresangler häufig die ersten beiden Arten aus dem Wasser. Der Rotbarsch gehört zu der Familie der Stachelkopffische und zu der Ordnung der Barschartigen. Er ist wegen seiner roten Körperfärbung, den harten Schuppen und der großen Augen ein beliebter Angelfisch. Aber auch als Speisefisch ist der Rotbarsch unter Anglern und Hobbyköchen bekannt. Als Schwarmfisch schwimmt er im sehr tiefen Wasser und ist häufig zwischen in 100 und 1.000 Metern Tiefe zu finden. Der Rotbarsch ist ein standorttreuer Fisch, was dem Angler leicht macht, den passenden Fangplatz zu finden.

Aussehen und Form

Die rote Körperfärbung, die harten Schuppen und die großen Augen sind wesentliche Merkmale für den Rotbarsch. Der Bauch ist rosig und der hintere Kiemendeckel in einem dunkleren Ton gefärbt. Die unteren Stacheln des Vorkiemendeckels sind schräg nach vorne gerichtet. Die Rückenflosse wird von zirka 15 kräftigen Stacheln und 14 bis 15 Weichstacheln geschützt. Die Afterflosse besitzt drei Flossenstacheln und 8 bis 9 Weichstacheln. Als sehr langsam wachsender Fisch kann der Rotbarsch bis zu 60 Jahre alt werden. Bei optimalen Bedingungen erreicht der Rotbarsch eine Länge von bis zu 1,00m und ein Körpergewicht von bis zu 8kg. Durchschnittlich gehen Exemplare mit einer Länge von 45 bis 50cm und einem Gewicht von zirka 1,5kg an den Haken.

Alles über den Rotbarsch

Der Rotbarsch - Sebastes norvegicus

Der Lebensraum

  • Im nördlichen Atlantik verbreitet
  • Von Nowaja bis New Jersey
  • Offene Gewässer mit hohem Salzgehalt
  • kalte Gewässer (3-7°C)
  • kommt häufig am Grund vor

Gut zu wissen!

In Norwegen sind drei verschiedene Arten des Rotbarsches vertreten. Zum einen der Goldbarsch (Rötliche Färbung mit gelblichen Schimmer), der Tiefsee Rotbarsch (kräftige rote Farbe) und der kleine Rotbarsch (leuchtend rot und kleiner, als die anderen Arten).

Die Fortpflanzung

Der Rotbarsch zählt zu den lebend gebärenden Fischen. Zwischen August und September findet die Laichzeit in der Barentsee statt. Zwischen Island und Grönland laicht der Rotbarsch von Oktober bis Januar, wenn die Eizellen noch nicht reif sind. Ein bis zwei Monate nach der Paarung setzt die innere Befruchtung des Rotbarsch-Weibchens ein. Das Weibchen schwimmt zu den Geburtsplätzen und gebärt von April bis Juni zirka 50.000 bis 350.000 Fischlarven. Zunächst schwimmen die Rotbarschlarven an der Wasseroberfläche und wandern ab einer Länge von 3 bis 5 cm in die Tiefe. Der Rotbarsch wird mit einem Alter von 10 bis 12 Jahren und einer Länge von 30 bis 40cm geschlechtsreif.

Speiseplan des Rotbarsches

  1. Krill
  2. kleine Heringe
  3. Lodden
  4. Rippenquallen
  5. Leuchtkrebse

Ködertipp!

Auf den Speiseplan des Rotbarsches angepasst werden Naturköder, wie kleine Fischfetzen und Garnelen an den Haken gebunden. Aber auch kleine Gummifische sind ideale Köder, um dem Räuber nachzustellen. Bei einer Kombination aus Naturködern und Gummifischen kann der Rotbarsch nur selten wiederstehen.