🔥🔥 Black Friday Sale | 23. November - Ab 19:00 Uhr 🔥🔥

Die Europäische Äsche

Ein Friedfisch mit besonderem Merkmal

Die Europäische Äsche ist ein Knochenfisch des Süßwassers und zählt zu der Familie der Salmonide. Sie ist in Europa heimisch und bevorzugt Flüsse und Alpenseen. Die Äsche ernährt sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren und zeichnet sich vor allem durch ihre große Rückenflosse aus. Eine weitere nennenswerte Eigenschaft der Äsche ist, dass sie bei Gefahr keine Deckung sucht. So wird sie zur leichten Beute für Raubfische und ist auch beim Angeln leicht zu überlisten.

Aussehen und Form

Die Europäische Äsche hat einen langgestreckten Körper und erreicht eine Größe von zirka 35-40 cm. Das durchschnittliche Gewicht der Äsche liegt bei 0,5-1,5 kg. Bei optimalen Bedingungen erreicht sie eine Größe von bis zu 52 cm und ein Maximalgewicht von zirka 3 kg. Die Flanken der Äsche sind silbrig mit einem perlmuttartigen Schimmer. Der Rücken ist grau-grün mit noch dunkleren parallel verlaufenden Strichen, während der Bauch weißlich ist. Ihre besonderen Eigenschaften sind die große Rückenflosse und die nach vorne spitz zulaufenden, birnenförmigen Pupillen. Die Rückenflosse beim Milchner, auch „Äschenfahne“ genannt, ist stärker nach hinten gezogen, als beim Weibchen. Auch die Schuppen der Äsche sind ein Merkmal, denn es sind große Rundschuppen.

Alles über die Äsche

Die Europäische Äsche - Thymallus thymallus

Der Lebensraum

  • Ganz Europa
  • Nicht in Spanien, Süditalien, Irland und den meisten Flüssen der norddeutschen Tiefebene
  • schnell fließende, sauerstoffreiche Gewässer
  • Klare und kalte Flüsse
  • Auch in Alpenseen anzutreffen

Gut zu wissen!

Die Äsche ist leicht zu erkennen, denn ihre besonderen Merkmale sind die großen Rückenflosse, ihre großen Rundschuppen und die spitz zulaufenden, birnenförmigen Augen.

Die Fortpflanzung

Zwischen März und April treffen sich die Äschen in starken Wasserströmungen zusammen. Vor dem Laichakt zeigt der Milchner ein starkes Revierverhalten und es kommt zu Kämpfen um den Laichplatz. Es wird eine Laichgrube geschlagen, wo das Weibchen bis zu 5.000 Eier ablegt. Diese werden dann von mehreren Milchnern befruchtet, mit Kies abgedeckt und während der Brutzeit vom Milchner bewacht. Nach zirka drei bis vier Wochen schlüpfen die jungen Äschen, die sich nach dem Schlupf in Ufernähe aufhalten. Die Europäische Äsche wird mit zirka drei Jahren geschlechtsreif.

Speiseplan der Äsche

  1. Insekten
  2. Würmer
  3. Schnecken
  4. kleine Krebstiere
  5. Larven der Köcherfliege

Hinweis!

Zwischen März und April, wenn die Laichzeit beginnt, beginnt in den meisten Bundesländern die Schonzeit der Europäischen Äsche. Generell liegt diese von Anfang Februar bis Ende Mai, andere Bundesländer können davon abweichen.