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Aal Hotspots - In den Tiefen auf Jagd

Der Wanderfisch unter den Räubern

Wegen seinem muskulösen Körper und der schlangenartigen Form, ist der Aal ein ausgefallener Raubfisch. Er ist als Wanderfisch bekannt, der in der Laichzeit aus dem Süßwasser schwimmt und das Salzwasser aufsucht. Aber auch als Zielfisch beim Angeln ist der Aal ein beliebter Raubfisch, der erst einmal überlistet werden muss. Zwar ist der Aal ist ein nachtaktiver Jäger, kann jedoch an der richtigen Stelle auch am Tag gefangen werden.

Tiefe Gewässer und Veränderungen am Grund

Weil der Aal ein nachtaktiver Räuber ist, versteckt er sich am Tage im Dunkeln. Dabei kommen tiefe Gewässer mit Gumpen und unterspülte Gewässerkanten infrage. Gumpen sind auch als Drehkolke bekannt und sind Vertiefungen im Wasser. Dort sind viele Zielfische anzutreffen, auch der Aal. Mit einem attraktiven Köder, wie Regenwurm und Rotwurm, wird der Aal aus der Gumpe gelockt. An unterspülten Gewässerkanten, wo der Aal auf seine Beute lauert, wird der Raubfisch mit Bienenmaden oder Fischfetzen angelockt.

Gut zu wissen!

Aufgrund des zurückgegangen Bestands des europäischen Aals ist das Fangen dieses Raubfisches in Baden Württemberg verboten. Daher muss vorher geprüft werden, wie die Schonzeiten in anderen Bundesländern sind und ob der Aalfang an den vorgesehenen Angelplätzen erlaubt ist.

Heiße Stellen zum Aalangeln

  • Flache Buchten: An flachen Buchten sammelt sich oft Treibgut zusammen, sodass ein Treibgutteppich entsteht. Oft ist der Aal unter diesem Teppich anzutreffen.
  • Einmündungen: In Einmündungen lauert der Aal auf seine Beute und greift von dort aus zu.
  • Kehrwasser: Im Kehrwasser halten sich gerne Jungfische auf, die zur Beute für den Aal werden. Hier ist der Hotspot die andere Seite des Kehrwassers, wo der Aal mit einem passenden Köder angelockt wird.
  • Gelockerte Gewässerböden: Schiffsfahrten lockern den Gewässerboden und wirbeln Kleintiere auf. Kleine Fische hingegen werden von den Schiffsschrauben zerkleinert und vom Raubfisch erbeutet.

Heiße Stellen zum Aalangeln

Aal Hotspots - In den Tiefen auf Jagd

Bäume und Seerosenfelder

Herabgefallenes Holz oder Wurzelwerk sind nicht nur gute Deckungsmöglichkeiten für den Aal, sondern dienen auch als Ruheplatz. An überhängenden Bäumen ist das Gewässer durch das Gewächs meist trüb. Hier hält sich der lichtscheue Fisch auch am Tag auf. Um gute Schattenflächen zu bekommen, schwimmt der Aal in Kraut- und Seerosenfelder - ein idealer Hotspot, um auch am Tag den Aal aus der Reserve zu locken.

Gut zu wissen!

Der Aal ist nicht nur in der Nacht gut zu fangen, sondern auch bei einem starken Regenschauer am Tag. Denn durch den Regen werden viel Erde und andere Schwebstoffe ins Wasser getragen, wodurch sich das Wasser trübt und der Aal auf Jagd gehen kann. Ebenso besitzt der Aal einen hervorragenden Geruchssinn, den es mit den passenden Lockstoffen zu überlisten gilt.