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Hecht Hotspots

Ein kampfwilliger Raubfisch

Der Hecht ist ein kräftiger und kampfwilliger Räuber. Unter Raubfischanglern ist der Esox eine echte Herausforderung. In Fließgewässer, Seen, Teiche und im Freiwasser ist der Räuber in der ganzen nördlichen Hemisphäre verbreitet. Als Jäger schwimmt der Hecht keine weiten Strecken, um auf Beutezug zu gehen. Er lauert in verschiedenen Gewässerabschnitten auf seine Beute. Geht der Hecht bei einem attraktiven Köder an den Haken, kann die Attacke gewaltig werden. Das sorgt für den ganz besonderen Drill.

Gewässer mit viel Pflanzenwuchs

Seerosenfelder sind nicht nur gute Deckungsmöglichkeiten für den Hecht, sondern auch gute Nahrungsquellen. In Seerosenfelder schwimmen viele Weißfische, wie Aaland, Rotauge und Döbel, die für den Hecht zur Beute werden. Aber auch an Schilfkanten ist der Esox anzutreffen. Durch die braun-grünliche Farbe der Schilfpflanzen ist er gut getarnt und kann seiner Beute auflauern.

Gut zu wissen!

Der weibliche Hecht wird wesentlich größer als das Männchen. Sie ist nicht nur muskulöser und kampwilliger, sondern auch aggressiver. Um einen weiblichen Hecht an den Haken zu bekommen, sind große Wobbler oder auch Fischfetzen gut geeignet.

Heiße Stellen auf Hecht

Hecht Hotspots

Brückenpfeiler und Bootsanlegestellen

Bei einem niedrigen Wasserpegel ist der Hecht an Brückenpfeiler anzutreffen. Hier steht der Räuber im Strömungsschatten und wartet auf seine Beute, die mit dem Strom schwimmt. Auch an Bootsanlegestellen ist der Hecht zu finden. Ideale Voraussetzungen, wie die guten Deckungsmöglichkeiten und Beutefische, sprechen für einen Hotspot. Im Schatten der Boote schwimmen kleine Weißfische, die hier zur Ruhe kommen und für den Hecht zur Beute werden. Aber auch in der Tiefe ist der Esox an Bootsanlegestellen zu finden.

Gute Zeiten für Hecht

  • IVon Mai bis Oktober (Schonzeiten beachten)
  • IIm Sommer in der Morgendämmerung
  • INachts im Sommer
  • IIn der kalten Jahreszeit am Grund

Barschberge und Unterwasserhindernisse

Unterwasserberge sind das ganze Jahr über gute Anlaufstellen. An den sogenannten Barschbergen jagen Barsche kleine Weißfische. Barsche wiederrum werden vom Hecht nachgestellt, denn sie zählen zu der Lieblingsbeute des Hechtes. Diese Unterwasserberge sind oft nur mit einem Echolot zu finden. Aber ist ein Berg gefunden, ist auch der Esox nicht weit. Neben den Barschbergen, sind auch Unterwasserhindernisse wahre Hotspots. Der Hecht findet an Unterwasserhindernissen, wie umgestürzte Bäume, Steinpackungen und Felsen, gute Deckungsmöglichkeiten. Hier lauert er auf seine Beute.

Ködertipp

Der Hecht ist ein wahrer Räuber und versucht schon im ersten Lebensabschnitt, gleichgroße Fische und auch Artgenossen zu verschlingen. Neben Fische sind auch Frösche, Wasserraten und Wasservogeljunge eine attraktive Beute für den Hecht. Passende Köder sind unter anderem Wobbler, Fischfetzen, Fischfilet, Spinner, Gummifische, Jerkbaits und Twister.