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Der perfekte Angeltag auf Karpfen

Karpfen sind sehr vorsichtige und misstrauische Friedfische, die erstmal überzeugt werden müssen, indem sie in der Früh angefüttert werden. Deswegen ist es für jeden Karpfenangler wichtig, schon am Morgengrauen am Karpfensee zu sein. Es kom…

Der perfekte Angeltag auf Karpfen

Die Ausrüstung vorbereiten

  1. Zur Ausrüstung zählt die Kapfenrute mit einer Länge von zirka 3,60m und einem Wurfgewicht von 30g bis 60g
  2. An der Angelrute wird eine Stationärrolle oder eine Freilaufrolle befestigt.
  3. Die Angelschnur ist monofil mit einer Stärke von zirka 0,30mm bis 0,40mm.
  4. Neben der Schnur wird ein Vorfach mit Haken der Größe 6-10 verwendet.
  5. Als weiteres Zubehör werden Bleie, Karabinerwirbel, Schrumpfschlauch, Perlen, ein Kescher und eine Abhakmatte benötigt.
  6. Beim Angeln auf Karpfen, so wie bei anderen Zielfischen, darf der Angelschein niemals vergessen werden. Aber auch der Rod Pod, ein Angelstuhl oder Karpfenliege und ein Zelt oder Schirm sollten beim Karpfenangeln nicht fehlen.
  7. Kamera, Handy, eine Gewässerkarte und genug Proviant erleichtern den Tag am See

Der frühe Angler fängt den Fisch

Karpfen sind sehr vorsichtige und misstrauische Friedfische, die erstmal überzeugt werden müssen, indem sie in der Früh angefüttert werden. Deswegen ist es für jeden Karpfenangler wichtig, schon am Morgengrauen am Karpfensee zu sein. Es kommt auch vor, dass bereits zwei Tage vorher angefüttert wird, so wird der Bestand des Karpfens grob ermittelt und das Interesse der Fische geweckt. Idealerweise ist die Ausrüstung am Vorabend im Auto verstaut wurden, sodass nur noch das Proviant und einzelnes Zubehör eingepackt werden muss. Auch sollte vorab geplant werden, welcher See angepeilt wird und ob der Fischfang dort erlaubt ist.

Der Aufbau und die Vorbereitung am Karpfensee

Am See angekommen wird die Ausrüstung erstmal aufgebaut und der See auf den Karpfenfang vorbereitet. Als erstes sollten Zelt, Liege und eventuell auch ein Schlauchboot aufgebaut werden. Die Rod Pods werden aufgestellt, eventuell mit Bissanzeiger angebracht, wo anschließend die Karpfenruten aufgelegt werden. Danach widmet man sich der Angelausrüstung, die mit der Montage von Schnur, Vorfach und Haken endet. Nachdem alles aufgebaut ist muss der See für den Karpfenfang vorbereitet werden. Das heißt, der Angler füttert die Karpfen mit Partikeln oder andere attraktive Köder an. Ein kleiner Tipp am Rande: Mit einem sogenannten Wurfrohr lassen sich Boilies zum Anfüttern weit werfen, sodass sie auch 10 Meter weit ankommen und die Karpfen aufmerksam werden.

Der perfekte Tag auf einem Blick

Bis zum Ende

Der Tag neigt sich dem Ende. Wenn schon beim ersten Auswerfen ein Karpfen an den Haken geht, ist das ein Erfolg. Denn oft dauert es Stunden bis mehrere Tage bis ein Karpfen an den Haken geht. Aber auch Begleitfische wie Schleie und Karausche sind gute Fänge. Nach dem Tag am See wird die Angelausrüstung zusammengepackt, im Auto verstaut und der Angelplatz sauber hinterlassen. Alternativ, und das empfiehlt sich beim Karpfenangeln sehr, kann im Sommer der Angelplatz für mehrere Tage genutzt und das Nachtangeln angewendet werden.

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