Zum Inhalt springen

Suche läuft …
Beliebte Suchanfragen

Die Barbe

Die Barbe ist ein typischer Flussfisch, der gesellig über steinigen und kiesigen Untergründen lebt. Diese Region wird auch Barbenregion genannt, da die Barbe dort den Leitfisch für diese Gewässer darstellt. Unter Anglern ist die Barbe belie…

Die Barbe

Ein typischer Flussfisch

Die Barbe ist ein typischer Flussfisch, der gesellig über steinigen und kiesigen Untergründen lebt. Diese Region wird auch Barbenregion genannt, da die Barbe dort den Leitfisch für diese Gewässer darstellt. Unter Anglern ist die Barbe beliebt. Zwar ist sie bei der Köderwahl sehr vorsichtig, aber dennoch ein kampfwilliger Fisch. Sie hat eine große Ausdauer und bietet dem Angler einen langanhaltenden Kampf.

Aussehen und Form

Die Barbe hat einen langgestreckten Körperbau, ist im Querschnitt oval und seitlich leicht abgeflacht. Der Rücken ist mäßig gewölbt und der Bauch gradlinig. Sie hat einen unterständiges Maul mit vier Fleischbarteln. Die Färbung der Barbe ist olivgrün oder grünlich-weiß, wobei der Bauch weiß gefärbt ist. Die Brustflosse, Bauchflosse und der untere Teil der Afterflosse können bei der Barbe rötlich gefärbt sein. Die Barbe erreicht eine Größe von 30-60 cm und ein Gewicht von zirka 0,5-2 kg. Bei optimalen Bedingungen kann die Barbe eine Körpergröße von zirka 80-90 cm erreichen und ein Maximalgewicht von ungefähr 6 kg.

Alles über die Barbe

Der Lebensraum

  • West-und Mitteleuropa
  • Donaugebiet
  • Sauerstoffreiche Fließgewässer mit starken Strömungen
  • Gewässer mit sandigem oder kiesigem Untergrund

Die Fortpflanzung

Zwischen Mai und Juli schwimmt die Barbe in Schwärmen die Flüsse hinauf und sucht flache, kiesige Laichgründe. Dort legt das Weibchen zirka 3.000 bis 10.000 Eier ab, die am Untergrund kleben. Danach befruchtet das Männchen die Eier. Nach knapp zwei Wochen schlüpfen die ersten Jungfische, die sich zunächst vom Dottersack ernähren. Danach folgen Wasserinsekten und wirbellose Tiere auf dem Speiseplan. Die Barbe wird mit zirka vier bis fünf Jahren geschlechtsreif. Männliche Barben bekommen zur Laichzeit einen Laichausschlag, die wie weiße „Pickel“ oder Knoten auf der Oberseite des Kopfes im Nacken sitzen.

Speiseplan der Barbe

  1. Wasserinsekten
  2. Mückenlarven
  3. Würmer
  4. Schnecken
  5. Fischbrut

Zuletzt angesehen

24 Einträge